Für den Abbau von Missverständnissen


Reisen
Reise in die Türkei

Dialog zwischen Orient und Okzident- Reise in die Türkei
Die Türkei- hier verläuft die Grenze zwischen Europa und Asien, hier berühren sich Orient und Okzident, hier trifft der Islam das Christentum und das Judentum seit Hunderten von Jahren. Hier trifft die islamische Tradition auf die westliche Moderne.
Die Türkei- was wissen wir über dieses Land? Wo muss man dieses Land zuordnen? Liegt es politisch und gesellschaftlich eher im Orient oder im Westen. Ein säkulares muslimisches Land, das mit seinem Beitrittsgesuch der EU beitreten will und somit auch die Identität Europas neu zur Diskussion stellt.
Die Türkei - wohl in keinem anderen Land prallen Orient und Okzident stärker aufeinander zu. Einerseits Erbe des islamischen Osmanenreiches, andererseits westlich orientierte Republik. Einerseits das konservative Anatolien als Basis von Land und Leuten, andererseits multikulturelle Metropolen wie Istanbul oder Izmir. Einerseits Wurzeln in der angrenzenden islamischen Welt, andererseits Kandidat für die EU.
Tatsache ist, dass es hier bei uns massive Wissensdefizite über die Türkei gibt. Die Realität des Landes ist weitaus komplexer als sie sich in der tagesaktuellen Medienberichterstattung widerspiegelt.
Tatsache ist ferner, dass die Türkei für die Schweizer keine Tourismusdestination wie jede andere ist. Das politische Geschehen in der Türkei ist in der Schweiz ein Dauerthema. Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern ist mit Krisen und Missverständnissen gekennzeichnet – ihre Besonderheit wird nicht zuletzt durch die in unserem Lande lebenden ca 100`000 türkischen Mitbürger hergestellt, die Verbindungen und Verpflichtungen besonderer Art schaffen. Trotzdem wird das bestehende gegenseitige Informationsniveau zwischen beiden Ländern der Bedeutung der gegenseitigen Beziehungen nicht gerecht. Klischees dominieren auf beiden Seiten.
Die Beziehung zwischen den beiden Ländern scheint vor allem das Opfer von politischen Themen zu sein.
Dabei könnte die Türkei ein Ort sein, an dem wir das Zusammentreffen zwischen  Islam und der modernen Welt besser verstehen können.

Von Vorurteil zu Urteil
Es gibt verschiedene Möglichkeiten den „Anderen“ kennen zu lernen. Eine sehr effektive Alternative stellt eine Reise dar.
Die meisten Menschen haben Vorurteile; sie sind in unserer Struktur des Denkens und Lernens angelegt. Wer kennt nicht die Auffassungen über Blondinen, den Islam, die Ausländer, den Türken oder die Türkei. Vorurteile können jedoch zu Pauschalurteilen führen und sogar Feindbilder festigen. Um Vorurteile zu entkräften ist ein Bündel von Maßnahmen erforderlich und es sind zahlreiche Akteure der Gesellschaft gefragt.
Fast die gesamte Menschheitsgeschichte wird von Vorurteilen und Diskriminierungen  gesellschaftlicher Minderheiten begleitet.
Die grundlegende Basis von Vorurteilen und Diskriminierungen stellt dabei die Kategorisierung sozialer Gruppen dar. Diese sozial-konstruierte Einteilung von Menschen in verschiedene Gruppen ist auch eine Vorbedingung für „ethnische“ und „religiöse“ Konflikte bis hin zur Eskalation in kriegerische Auseinandersetzungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Das Kennenlernen anderer Kulturen und Religionen kann effizient sein, wenn dies direkt vor Ort stattfindet. Ebenfalls erfolgt ein Abbauen von Ängsten und Vorurteilen an anderen Kulturen nach einer Bekanntschaft und Diskussion mit diesen Menschen.
Mit dieser Reise wird eine direkte Begegnung mit Muslimen geschaffen und dadurch entsteht ein angemessenes Klima für Bekanntschaften. Durch eine solche Begegnung vor Ort bekommen Sie die Möglichkeit direkte Fragen zu stellen. Dank freiwilliger Reisebegleiter aus der Schweiz, die sich in beiden Kulturen auskennen, erhalten Sie während der ganzen Reise  eine intensive Betreuung.

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Hindernisse

"Die Hindernisse für den Frieden befinden sich in den Köpfen und Herzen der Menschen"

Norman Angell

Mehr Liebe

"Eine neue Moral ist vonnöten. Wir brauchen mehr Mitgefühl, Grosszügigkeit, Solidarität, Toleranz und unbestreitbar mehr Liebe"

Oscar Arias Sanchez

Konflikte

"Man sollte nicht neue Konflikte schaffen, indem man alte Konflikte in die Gegenwart überträgt"

Fethullah Gülen

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Institut für interkulturelle Zusammenarbeit und Dialog