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Die Kluft zwischen der muslimischen und nicht-muslimischen Bevölkerung in der Schweiz nimmt seit den Ereignissen der letzten Jahre stark zu. Die Ermordung von van Gogh und die folgen des Karikaturenstreites, haben eine sehr starke Wirkung auch in der Schweiz gehabt. Auch die Angstkampagnen, die in der Schweizer Öffentlichkeit gegen die Muslime geführt wurden, haben eine starke soziale Abkühlung bewirkt. Als Angehörige von unterschiedlichen Kulturen und Religionen brauchen wir mehr als je zuvor Möglichkeiten, um uns zu begegnen. Wir müssen zeigen, dass wir unabhängig von Religion und kulturellem Hintergrund in Friede und Toleranz zusammenleben können. Es reicht nicht nur über den Dialog zu reden, sondern es ist notwendig, dass wir ständig den Dialog auch pflegen. Die kulturelle Vielfalt, die wir in der Schweiz seit Jahrhunderten pflegen, hat es verdient auch weiterhin gefördert zu werden. Deshalb lädt das Institut für interkulturelle Zusammenarbeit und Dialog jährlich zum Ramadanbankett ein. Wir laden jedes Jahr Vertreter von verschiedenen Religionsgemeinschaften, NGOs, Par-teien sowie Akademiker, Politiker, Unternehmer und andere Persönlichkeiten ein. Referenten: Robert Nef, Liberales Institut Christoph Hug, Gemeinderatspräsident der Stadt Zürich- 2007 Max Trossmann, Historiker und Publizist Rifaat Lenzin, Islamwissenschaftlerin |