| Bruncheon Forum Oktober- Jacqueline Fehr |
| Samstag, den 15. Oktober 2011 um 09:30 Uhr | |||
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Thema: „Chancengleichheit im Schweizerischen Bildungssystem- Migrationshintergrund als Stolperstein?“ Datum: 15. Oktober 2011 um 09.30 Uhr Ort: Dialog Institut, Stampfenbachstrasse 157, 8006 Zürich
Thema:
Ungenügende Bildung stellt das grösste Armutsrisiko dar. Gute Bildung ist wie eine Versicherung gegen Armut und gegen prekäre Arbeitsverhältnisse. Für Migrantenkinder ist die Bildung der sicherste Weg zur selbstverantwortlichen Absicherung fürs Leben, zu höheren Löhnen und somit zur Vermeidung oder Befreiung von Sozialhilfeabhängigkeit. Aber nach wie vor beeinflusst Migrationshintergrund die Bildungsbeteiligung junger Menschen. Studien zeigen, dass es in der Schweiz eine strukturell bedingte Benachteiligung vorhanden ist.
Was ist wenn die Herkunft bei der Selektion dominiert und die Leistung nicht berücksichtigt wird? Was bedeutet Chancengleichheit? Wo steht die Schweiz? Wie können wir den Schritt von einem defizitorientierten Bildungsverständnis zu einer potenzial- und förderungsorientierten Bildung machen? Welche Rezepte gibt es für die Kinder mit Migrationshintergrund? Diese und weitere Fragen werden wir gemeinsam mit der renommierten Bildungs- und Familienpolitikerin Frau Nationalrätin Jacqueline Fehr besprechen.
Kurzbiographie: Jacqueline Fehr ist seit 1998 Mitglied des Nationalrates und seit 2008 Vizepräsidentin der SP Schweiz. Im Nationalrat ist Jacqueline Fehr derzeit Mitglied der Kommissionen für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-NR) und für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF-NR). Zuvor war sie zwischen 1990 und 1992 Mitglied des Grossen Gemeinderates Winterthur sowie von 1991 bis 1998 Mitglied des Kantonsrates Zürich. Nach Tätigkeiten als Sekundar- und Fachlehrerin, Departementssekretärin (Departement Schule und Sport Winterthur) sowie als selbständige Organisationsberaterin arbeitet Jacqueline Fehr seit 2002 als selbstständige Projektarbeiterin. Jacqueline Fehr ist derzeit u.a. Präsidentin der Stiftung Kinderschutz Schweiz und der Nationalen Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik (NAS-CPA) sowie Vizepräsidentin von Pro Familia Schweiz. Sie ist ausserdem im Vorstand der Pflegekinder-Aktion Schweiz aktiv und Mitglied des Beirats von Castagna, einer Beratungs- und Informationsstelle für sexuell ausgebeutete Kinder, weibliche Jugendliche und in der Kindheit ausgebeutete Frauen in Zürich. Jacqueline Fehr wohnt mit ihrer Familie in Winterthur. http://jfehr.ch/ Flyer
Teilnahme (Die Anmeldung und die Teilnahme sind nur auf Einladung hin möglich.) Online Formular oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |