Veranstaltungen Bruncheon Forum Bruncheon Forum September- Prof. Dr. René Pahud de Mortanges
Bruncheon Forum September- Prof. Dr. René Pahud de Mortanges
Samstag, den 17. September 2011 um 09:30 Uhr

Pahud_BeitragProf. Dr. René Pahud de Mortanges- Professor für Rechtsgeschichte und Kirchenrecht

Thema: „Die neue veränderte Schweiz - Die neue Religionslandschaft. Einsichten aus dem Nationalen Forschungsprogramm 58“

Datum: 17. September 2011 um 09.30 Uhr

Ort: Dialog Institut, Stampfenbachstrasse 157, 8006 Zürich

 

 

Thema:

Die Schweiz ist mitten im Wahlkampf. Die Religion als Thema besetzt immer mehr Platz im Wahl- und Parteiprogramm. Religionen werden für eigene parteipolitische Profilierung wahltaktisch instrumentalisiert. Titel wie „Muslime bald in der Mehrheit?“, „Islamische Bevölkerung +1560%“, „Verbot von jüdischen Friedhöfen“ oder „Kruzifix in jedem Schulzimmer“ machen Schlagzeilen.
Wir wissen, dass sich die  religiöse Landschaft der Schweiz sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert hat. Die Schweiz hat sich zu einem religiös pluralen Land verwandelt. Mit den Einwanderern haben sich zahlreiche neue Religionen in der Schweiz angesiedelt. Neben etablierten christlichen Kirchen stehen heute Moscheen, Synagogen, buddhistische Zentren und Andachtsplätze vieler weiterer Religionen. Gleichzeitig hat sich das Verhältnis der christlichen Bevölkerung zu den Landeskirchen gewandelt.
Es ist wichtiger denn je sich mit den realen Bedingungen der Religionslandschaft in der Schweiz zu beschäftigen.
Anfang 2011 wurde Herr Prof. René Pahud de Mortanges gemeinsam mit der Leitungsgruppe der NFP 58 vom Parlament eingeladen. Sie präsentierten die Resultate der Forschungsgruppen und stellten sich den Fragen der Parlamentarierinnen und Parlamentarier.
Nun haben Sie die Möglichkeit sich selber aus erster Hand mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.

 

Kurzbiografie Prof. Dr. René Pahud de Mortanges

1960 in Amsterdam geboren; Studium an der Universität Freiburg i. Ue., 1986 Dr. iur. utr.; als Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds Forschungsaufenthalte an der Universität Tübingen, am Max-Planck-Institut für Strafrecht in Freiburg i. Br. und am Institute for Medieval Canon Law in Berkeley/USA.

Ab 1992 Professor associé, seit 1994 ordentlicher Professor für Rechtsgeschichte und Kirchenrecht an der Universität Freiburg i. Ue.; Direktor des dortigen Institutes für Religionsrecht, in dieser Funktion Beratungstätigkeit für staatliche Behörden und Kirchen in der Schweiz.

Fachberater des Historischen Lexikons der Schweiz; Mitherausgeber des 'Schweizerischen Jahrbuches für Kirchenrecht' und der Reihe 'Europäische Rechts- und Regionalgeschichte', Herausgeber der Freiburger Veröffentlichungen zum Religionsrecht.

Mitglied des Arbeitskreises für schweizerische Verfassungsgeschichte; Mitglied der Leitungsgruppe des NFP 58 "Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft"; Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Europäischen Institutes für interkulturelle und interreligiöse Forschung, Vaduz; Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Forschungsstelle für Europäische Rechts- und Regionalgeschichte an der Universität St. Gallen; Korrespondierendes Mitglied der Königlich-Niederländischen Akademie der Wissenschaften.

 

Flyer pdf_klein

 

 

Teilnahme (Die Anmeldung und die Teilnahme sind nur auf Einladung hin möglich.)

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Institut für interkulturelle Zusammenarbeit und Dialog