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Für eine Kultur der Toleranz


Plattformen
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  • Interkulturelle Frauenplattform   ( 5 Beiträge )

    Das Verhältnis der Geschlechter zueinander ist fraglos kulturell bestimmt und die Dominanz der Männer in allen Gesellschaften nachgewiesen. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau durchzusetzen ist eine grosse Herausforderungen. Auf die Frage nach dem „Wie“ gibt es nicht eine Antwort; es ist vielmehr eine Frage nach der Suche nach praktischen Lösungen.Änderungen brauchen den offenen Dialog, beruhend auf den Erfahrungen der Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Die angemessene Repräsentanz von Frauen auf allen Ebenen des interkulturellen und interreligiösen Dialogs ist unverzichtbar. Die bisher interreligiöse Dialog ist in der Regel stark männerorientiert und ein Austausch unter Gelehrten und religiösen Würdenträgern. Die Frauen sind dagegen eher unterrepräsentiert. Dafür fehlen unterstützende Strukturen für eine angemessene Teilnahme von Frauen. Frauen suchen auch in Krisensituationen nach gewaltfreien Lösungen und haben gelernt, zuzuhören und auf andere einzugehen und bringen so beste Voraussetzungen für den interkulturellen und interreligiösen Dialog mit. Um die Bedeutung der Frauen im Dialog und in Konfliktlösungsprozessen zu verdeutlichen und ihre stärkere Präsenz im interkulturellen Dialog erfolgreich zu fördern, haben wir die „Interkulturelle Frauenplattform“ gegründet.

     

    Ziele
    • Ein verständnisvolles Miteinander, Offenheit für andere Kulturen und Denkweisen der schweizerischen und ausländischen Mitbürgerinnen fördern und entwickeln
    • Vorurteile und Denkbarrieren gegenüber anderer Kulturen bzw. Mentalitäten räumen
    • Aufklärung über verschiedene Herkünfte und Mentalitäten
    • Dialog und gegenseitige Annäherung schaffen
    • Selbstinitiative und Ideen zur Integration fördern
    • Denkanstöße für Konfliktlösungen
    • Verantwortung für kommende Generationen wecken
  • International Abrahamic Conference   ( 2 Beiträge )

    IAC

    In den letzten Jahrzehnten geht der Trend dahin, Abraham als ein Symbol des Friedens und des Zusammenlebens zu betrachten. Zahlreiche Juden, Christen und Muslime haben in ihrer Eigenschaft als Mitglieder der Familie Abrahams unermüdlich ihr Bestes getan, um Abraham als ihren gemeinsamen Urvater zu präsentieren. Wenn es stimmt, dass sich die Geschichte Abrahams in Zeiten der Krise immer wieder hervorhebt, dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, ihr noch größere Aufmerksamkeit zu schenken. Heute, in einer Zeit der Auseinandersetzungen, suchen dialoginteressierte Juden, Christen und Muslime in seiner Persönlichkeit ein ‚verbindendes Symbol‘.  

    Juden, Christen und Muslime stellen heute über 80% der schweizerischen Bevölkerung dar. Eine bessere Kommunikation und mehr Verständnis in der Gesellschaft sind nicht nur wünschenswert und gut, sondern für das Wohl der Menschen und das der Welt insgesamt unerlässlich.  Eine der Möglichkeiten, den Dialog auf der Grundlage Abrahams zu beginnen und zu fördern, ist, das Thema durch intellektuelle Persönlichkeiten bearbeiten zu lassen und die Resultate der Arbeiten in Form eines Symposiums in der breiten Öffentlichkeit bekannt zu geben. Auf diesem geplanten Symposium soll nun herausgearbeitet werden, welche Auswirkungen die Person und die Mission Abrahams auf unsere heutige Zeit hat und haben kann. Wer war Abraham? Warum ist er für das friedvolle Zusammenleben der Menschen die wohl wichtigste Schlüsselfigur? Diese und ähnliche Themen sollen erörtert werden und dem Zuhörer soll dadurch ein neuer Horizont gezeigt und ein Denkanstoß gegeben werden.

     

  • Interkulturelle Kommunikation und Medienpraxis   ( 2 Beiträge )

    In der aktuellen Diskussion über Zuwanderung und Minderheiten spielen Medien durch ihr Vervielfältigungspotenzial eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung bestimmter Sichtweisen auf diesen oder jenen. Auch unbewusst kann es hier leicht passieren, dass problematische Teilaspekte eines Sachverhalts so vergrößert werden, dass sie den Blick für die immer viel komplexere Situation verstellen. Dies kann das gesellschaftliche Klima belasten und gute Lösungen gar verhindern, weil die Gefahr besteht, dass verallgmeinernd über eine bestimmte Community debattiert wird, statt dass das ausgemachte Problem noch ernsthaft weiter verhandelt wird – und dass durch Zuspitzungen Polarisierungen vorangetrieben werden, statt die gemeinsame Aufgabe erkennbar zu machen.

    Wir versprechen uns mit einer solchen Plattform ein tieferes Verständnis für die Missverständnisse, die vor allem unbewusst zustande kommen und die heute vielfach auszumachen sind. Kontinuierliche Arbeit und Austausch, sowie die Möglichkeit für die Praktiker, jederzeit auf einen Pool an Fachwissen zurückzugreifen, wird eine Nachhaltigkeit in der Verbesserung sozialer Umstände erwirken. Dazu wollen wir einen konstruktiven Beitrag leisten, der die Fähigkeit zur Selbstkritik aller Beteiligten einschließt, ebenso wie das Verständnis für das Teilwissen des Gegenübers, das nur jenseits von Misstrauen ergänzt werden kann.

    Unser Nutzen:

    Natürlich verrichten wir diese Arbeit nicht Uneigennützung. Wir erhoffen uns mehr Modelle für das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion. Wir sind davon überzeugt, dass die Beförderung gegenseitigen Respekts im öffentlichen Diskurs das gesellschaftliche Klima verbessern wird. Wir hoffen, dass es uns so gelingt, dass sich Ersatzdebatten über die jeweils aktuelle „Aussenseitergruppe“ vermeiden lassen und die anzustrebenden Entwicklungen als gemeinsame soziale Aufgaben erkannt werden. Wir sind der Überzeugung, dass dies die Integration aller und in jedem Bereich befördern wird.

     


  • Schweizerisch Türkische Gespräche   ( 4 Beiträge )

    Hintergrund und Vision

    STG verstärkt kulturelle, wissenschaftlich Beziehungen zwischen Schweizern und Türken.

    In einer immer schneller zusammenwachsenden Welt, in der physische Grenzen immer weniger eine Rolle spielen, und Migration eine allgegenwärtige Tatschache darstellt, darf man nicht auf den kulturellen und wissenschaftlichen Austausch vergessen.

    Die Geschichte zwischen der Türkei und der Schweiz ist von Krisen und Missverständnissen gezeichnet. Kaum mit einem anderen Land hat die Schweiz so viele diplomatische und politische Nöte wie mit der Türkei erlebt. Obwohl diese Krisen nicht direkt gesellschaftlich-kulturelle Belangen beider Völkern darstellen, wird die Öffentlichkeit damit belastet. Dabei gibt es viel Austausch zwischen beiden Völkern. Die beiden Völker haben sich gegenseitig inspiriert.

    Mit unseren Schweizerisch-Türkischen Gesprächen wollen wir im Rahmen unserer Dialogaktivitäten eine weitere Basis schaffen, wo türkische und schweizerische Akademiker, Politiker, Journalisten, Schriftsteller, Intellektuelle und Unternehmer sowohl in der Schweiz, als auch in der Türkei die Möglichkeit haben ihre Ansichten darzulegen und andere Perspektiven kennenzulernen.

    Wir möchten hiermit einen Rahmen für neue Synergien und Inspirationen erschaffen und Impulse setzen. Dieser Rahmen wird neue Möglichkeiten für den konstruktiven Dialog zwischen der türkischen und schweizerischen Bevölkerung eröffnen.

    Ziel und Zweck

    • Förderung des gegenseitigen kulturellen Verständnisses und Austausches

    • Wissenschaftliche Zusammenarbeit fördern

    • Perspektivenerweiterung

    • Förderung der Schweizerisch Türkischen- Freundschaft

    • Vernetzung

    • Impulse setzen

    • Erschaffung einer Diskussionsbasis für aktuelle Themen und Belangen

    • Informationsvermittlung


Annerkennung

"Toleranz, sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein; sie muss zur Anerkennung führen: Dulden heisst beleidigen."

J. W. Goethe

 

Gleichgültigkeit

"Die Gleichgültigkeit gegenüber dem anderen ist Anfang allem übels."

Erika Weinzierl

 

Konflikte

"Man sollte nicht neue Konflikte schaffen, indem man alte Konflikte in die Gegenwart überträgt"

Fethullah Gülen

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Institut für interkulturelle Zusammenarbeit und Dialog