| Christen beten für die islamische Welt |
| Freitag, den 21. Oktober 2005 um 00:00 Uhr |
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So hat beispielsweise das Institut für interkulturelle Zusammenarbeit und Dialog in Zürich dieses Jahr am ersten Tag des Ramadan Juden, Christen und Muslime aus verschiedenen Kreisen zu einem «Iftar Dinner» eingeladen, um den Austausch unter den drei abrahamitischen Religionen zu fördern: «Die Ereignisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass man das stille Nebeneinander zwischen den Kulturen zu einem aktiven Miteinander ändern muss, um gegen Vorurteile, Ängste und Misstrauen anzugehen», betont Ergin Telli, Pressesprecher des Instituts.
Auch die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA), eine Bewegung von Christinnen und Christen aus reformierten Landeskirchen und evangelischen Freikirchen, hat den Fastenmonat Ramadan zum Anlass genommen, um eine gross angelegte Gebetsaktion unter dem Titel «30 Tage Gebet für die islamische Welt» durchzuführen. Wie Fritz Herrli von der Evangelischen Allianz auf Anfrage erklärt, stossen die verteilten Gebetskalender auch in der Deutschschweiz auf grosses Interesse: «Von den international 250 000 Gebetskalendern in42 Sprachen und den für den deutschsprachigen Raum gedruckten 74 000 Exemplaren wurden 25 000 allein in der Deutschschweiz verbreitet.» In der grossen Nachfrage spiegle sich das steigende Interesse der Christen an der islamischen Welt, meint Fritz Herrli.
Quelle: Neue Luzerner Zeitung, 21.10.2005
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Annerkennung"Toleranz, sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein; sie muss zur Anerkennung führen: Dulden heisst beleidigen."J. W. Goethe
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Mehr Liebe"Eine neue Moral ist vonnöten. Wir brauchen mehr Mitgefühl, Grosszügigkeit, Solidarität, Toleranz und unbestreitbar mehr Liebe" Oscar Arias Sanchez |
Verlernt"Wir haben gelernt wie die Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen; doch wir haben die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu Leben"M.L.King |