| Den Dialog zwischen den Religionen fördern |
| Mittwoch, den 19. August 2009 um 00:00 Uhr |
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In der Woche vor dem Bettag findet im Kanton St. Gallen zum dritten Mal die inter- religiöse Dialog- und Aktionswoche (IDA) statt. Auch im Linthgebiet sind diverse Veranstaltungen geplant. Die interreligiöse Dialog- und Aktionswoche (IDA) will den Dialog zwischen den Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen durch konkrete Aktionen sicht- und erlebbar machen. Sowohl im Kanton St. Gallen wie auch im Linthgebiet hat bereits im 20. Jahrhundert die religiöse Vielfalt stark zugenommen. Das Zusammenleben mit diesen Unterschieden ist nicht immer einfach: Manche empfinden die Vielfalt nicht als Bereicherung, sondern eher als Bedrohung. Der Interreligiöse Arbeitskreis Linthgebiet, der 2007 ins Leben gerufen wurde, fördert durch verschiedene Aktivitäten den interreligiösen Dialog im Linthgebiet. Er führt anlässlich der IDA-Woche öffentliche Veranstaltungen durch. Begegnungen mit Muslimen Der Ramadan, welcher in diesem Jahr vom 22. August bis zum 21. September stattfindet, ist für Muslime nicht nur eine Zeit der Besinnung, sondern auch eine Zeit, um sich sozial und gesellschaftlich zu engagieren. Es ist eine Zeit der Begegnung und des Dialogs. Die Kulturzentren in Uznach und Schmerikon öffnen ihre Türen und laden Interessierte zu Informationsveranstaltungen zum Ramadan mit gemeinsamen Essen ein. Zum Thema «Kulturräume entdecken» bieten die Kulturzentren in Zusammenarbeit mit dem Institut für Interkulturelle Zusammenarbeit und Dialog das ganze Jahr hindurch Informationsveranstaltungen zum Islam für Privatpersonen und Gruppen an (siehe unten). St. Galler Erklärung In der «St. Galler Erklärung für das Zusammenleben der Religionen und den interreligiösen Dialog» werden in fünf Verpflichtungen die Spielregeln für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben formuliert. Als Erste setzten am 10. September 2005 einerseits Regierungsrätin Kathrin Hilber und der St. Galler Stadtrat Hubert Schlegel als Vertreter der Politik ihre Unterschrift unter die Erklärung. Andererseits unterschrieben auch der damalige Bischof Ivo Fürer, der evangelisch-reformierte Kirchenratspräsident Dölf Weder sowie Hisham Maizar, Präsident der islamischen Gemeinden in der Ostschweiz. Auch weitere Religionsgemeinschaften und ebenso zahlreiche Personen haben sich seither mit ihrer Unterschrift zur St. Galler Erklärung bekannt. Am Samstag, 12. September, findet in Uznach im Begegnungszentrum eine feierliche Veranstaltung zur Unterzeichnung der St. Galler Erklärung durch Vertreter aus dem Linthgebiet statt. Neben Personen aus der Politik sowie der christlichen und muslimischen Organisationen wird Beda Meier, Leiter des Kompetenzzentrums Integration, Gleichstellung und Projekte des Kantons St. Gallen, über die Bedeutung der St. Galler Erklärung und den interreligiösen Dialog sprechen. In vollständigem Wortlaut Für die Bevölkerung ist es möglich, die Erklärung am Nationentag, der am 12. September stattfindet, in Uznach oder an Veranstaltungen im Rahmen der IDA-Woche und neu auch im Internet unter www.ida-sg.ch zu unterzeichnen. Auf dieser Homepage ist die St. Galler Erklärung in ihrem vollständigen Wortlaut in verschiedenen Sprachen abrufbar. Im Gottesdienst und am Nationenfest, welche im Anschluss stattfinden, kann die Buntheit der Welt erlebt werden. An die zehn Nationen beteiligen sich dieses Mal mit kulinarischen und kulturellen Beiträgen am Fest.(pd)
Veranstaltungen im Linthgebiet Ramadan-Fastenbrechen:
Anmeldung bis 1. September. Kulturräume entdecken:
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Annerkennung"Toleranz, sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein; sie muss zur Anerkennung führen: Dulden heisst beleidigen."J. W. Goethe
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Mehr Liebe"Eine neue Moral ist vonnöten. Wir brauchen mehr Mitgefühl, Grosszügigkeit, Solidarität, Toleranz und unbestreitbar mehr Liebe" Oscar Arias Sanchez |
Verlernt"Wir haben gelernt wie die Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen; doch wir haben die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu Leben"M.L.King |