| Für die Verkirchlichung des Islam |
| Dienstag, den 09. Februar 2010 um 00:00 Uhr |
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Die Rolle des Staats bei der Gestaltung des religiösen Pluralismus
Die wachsende Präsenz des Islam ruft nach Klärung seines Verhältnisses zum modernen Staat. Dies war ein Thema an einer Tagung über öffentliche Dimensionen der Religion.
C. W. ⋅ In der Minarett-Debatte tauchte stellenweise die Meinung auf, Religion sei Privatsache, ihre öffentliche Manifestation sollte vermieden werden. In der Tat ist der Glaube etwas sehr Persönliches und die Gewährleistung der Glaubensfreiheit, die Ermöglichung des religiösen (und areligiösen) Pluralismus eine wichtige Errungenschaft mit jahrhundertelanger Vorgeschichte. Eine Tagung der Theologischen Fakultät, des Lehrhauses und des Dialog-Instituts in Zürich ging indes von der öffentlichen Relevanz der Religion aus. Sie steht in einem kulturellen Kontext, bedarf der Kommunikation und strebt meist nach einem Wirken in der Gesellschaft, wenn nicht im Staat. Dieser wacht über die Vereinbarkeit religiöser Tätigkeiten mit seiner Rechtsordnung und weist religiösen Institutionen eine Stellung zu.
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Vorurteile"Es ist schwieriger ein Vorurteil, als ein Atom zu zerstören." Albert Einstein |
VergangenheitDie Vergangenheit ist verschwunden, alles was gesagt wurde gehört dorthin, jetzt ist es Zeit von neuen Dingen zu sprechen. Mevlana Rumi |
Krieg und Frieden"Der Krieg ist gewonnen – aber nicht der Friede." Albert Einstein |